Für Sie vor Ort tätig .....
Im Stadtteilbüro stehen zwei Ansprechpartner den Bewohnern Rede und Antwort
Nach dem Projektstart wurde im September 2006 als eine der ersten konkreten Maßnahmen ein den Stadtumbauprozess begleitendes so genanntes Stadtumbau-Quartiersmanagement organisiert. Zentrale Anlaufstelle für die Bürger ist das im Herzen des Stadtumbaugebietes an der Dimker Allee 10 eingerichtete Stadtteilbüro. Das Stadtteilbüro versteht sich als Kontaktstelle im Stadtumbaugebiet für Bürger und Gewerbetreibende und begleitet das Stadtumbauvorhaben als Ort der Information und Kommunikation sowie zur Beteiligung der Bewohner an den Entwicklungsmaßnahmen. Träger ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe.
Der Stadtumbau hat Barkenberg in Teilbereichen stark verändert. Auch in den nächsten Jahren werden die Qualitäten des Stadtteils noch weiter ausgebaut. Diese städtebaulichen Umgestaltungen hatten nicht unerhebliche Auswirkungen auf das Leben der Bewohner im Stadtteil. Manche mussten umziehen, für andere brachte der Stadtumbau eine längere Phase mit Schmutz und Lärm. Alle Bewohner jedoch mussten sich an ein neues Stadt(teil)bild gewöhnen.
Viel wichtiger als diese eher kurzfristigen Unannehmlichkeiten ist aber, dass sich im Zuge der Stadtumbaumaßnahmen die Wohnqualität in Barkenberg stark verbessert hat und in den nächsten Jahren noch weiter verbessern wird. Aufwertende Maßnahmen im Wohnumfeld wurden ergänzt durch die Aufwertung von Wohngebäuden. Unmittelbar galt dies für die Bewohner, deren Wohnhäuser von Modernisierungs- oder Instandsetzungsmaßnahmen direkt betroffen waren. Letztlich betrifft dies aber alle Barkenberger Einwohner, da im Zuge des Stadtumbaus das Erscheinungsbild des Stadtteils und das persönliche Wohnumfeld aufgewertet werden. Eine gewisse Skepsis zu Projektbeginn, wie die Einwohner die Veränderungen, vor allem des Gebäudeabbruchs mit Lärm- und Staubbelästigungen, hinnehmen, ist sehr schnell gewichen. Aus heutiger Sicht ist eine nahezu vollständige Akzeptanz des Stadtumbaus durch die unmittelbar wie mittelbar betroffenen Einwohner erreicht.
Das Stadteilbüro hat die Aufgabe, die Bewohner während dieses Stadtumbauprozesses zu begleiten. Hierzu gibt es regelmäßige und umfassende Informationen und Veranstaltungen für die Bürger. Ziel ist,
Im Sinne des Stadtumbauvorhabens und der damit verbundenen Bürgerbeteiligung wird allen Stadtteilbewohnern die Möglichkeit gegeben, ihre Ideen und Anliegen in den Prozess einzubringen. Zu diesem Zweck unterstützt und initiiert das Stadtteilbüro die verschiedensten zielführenden Aktivitäten.
Bereits in einer ersten Bewohnerinformation des Stadtteilbüros Anfang Dezember 2006 konnten sich Bewohner und interessierte Bürger an verschiedenen Themenständen bei kompetenten Ansprechpartnern von Stadt, LEG und Stadtteil-Initiativen über die beabsichtigten Maßnahmen informieren. Im Vordergrund standen hier vor allem der Gebäudeabbruch und -rückbau, Chancen der Stadtteilentwicklung sowie Fragen zur Modernisierung und Mieterprivatisierung von Wohngebäuden der LEG.
Zwischenzeitlich ist das Quartiersmanagement mit dem Stadtteilbüro fest im Stadtteil verankert und gut akzeptierte Anlaufstelle für alle Fragen rund um den Stadtumbau. Die Arbeit des Stadtteilbüros verteilt sich schwerpunktmäßig auf folgende drei Bereiche:
Beispielhaft einige Projekte des Stadtteilbüros:
Stadtteilzeitung – Zweimal pro Jahr erscheint eine Stadtteilzeitung unter aktiver Mitwirkung des Stadtteilbüros. Wir suchen Bewohner, die Interesse haben, an der Gestaltung der Zeitung mitzuwirken.
Kultur mit Kindern – zusammen mit Kindern und Jugendlichen möchten wir Aktionen planen, welche es diesen ermöglicht, Ihr Erleben des Stadtteils Barkenberg praktisch und künstlerisch darzustellen. In das Projekt "Trampelpfade und Blumenwiese" zur temporären Gestaltung einer Abrissfläche waren u.a. Schüler und ein im Stadtumbaugebiet gelegener Kindergarten eingebunden. Im Rahmen einer "Baustelle für Kinder" wurde erstmals während der "heißen Abrissphase" ein 12-tägiger Ferienspaß um das Thema Bauen und Gestalten erweitert.
Kunst mit Jugendlichen und Senioren - Zusammen mit einem Streetworkprojekt wurden Jugendliche motiviert, ihre Erinnerungen und Gefühle an den Gebäudeabbruch unter Anleitung eines Kunsthandwerkers als Stahlskulptur darzustellen. Unter Anleitung eines Steinmetzes konzipierten und realisierten engagierte Bürger eine Steinskulptur. In den Stein gehauen wurden Gefühle zum früheren und zum heutigen Barkenberg.
Initiierung von Stadtteilrundgänge – Mit den Schwerpunkten Geschichte, Stadtplanung und Architektur der "Neuen Stadt Wulfen" bzw. Wulfen-Barkenbergs führt ein pensionierter Lehrer und engagierter Bürger seit 2007 vielfältige Besuchergruppen durch den Stadtteil.
Koordinierung der Arbeitsgruppen "Freiraumentwicklung" und "Seniorenwohnen" - Zur weiteren, vorerst wohl nur temporären, Nutzung einer für neue angemessene Wohnbebauung vorgesehenen Abrissfläche treffen sich Mitglieder u.a. sozialer Einrichtungen und der Stadt zur Weiterentwicklung dieser Fläche. Grundlage war eine Umfrage zu dem von Bewohnern geäußerten Bedarf. In Anlehnung an das Mehrgenerationen-Wohnprojekt "Blaue Schule" treffen sich Senioren-Vertreter zur Diskussion und Realisierung alternativer Wohnformen in Barkenberg.
Ansprechpartner im Stadtteilbüro sind Christiane Weber-Hilbig und Bettina Rogge. Beide "Quartiersmanager" verstehen ihr Büro als Ort für die Bewohner, die sich über Ihren Besuch ebenso freuen wie über Ihre Einladung für eine Beratung zu Hause. 
Geöffnet ist das Stadtteilbüro montags bis donnerstags von 8.30 bis 13.00 Uhr, zusätzlich Donnerstag 15.00 bis 17.00 Uhr und nach Absprache.
Anschrift:
Stadtteilbüro Wulfen-Barkenberg
Dimker Allee 10
46286 Dorsten
Fon: 02369 204810
Fax: 204908
e-mail: stadtteilbuero.wulfen@lwl.org
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